Vier Tage in Dubai

Tag 250-253

Science-Fiction Stadt Dubai

Am Montag, den 18. August fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen von Shiraz, wo wir den Flieger nach Sharja in die Vereinigten Arabischen Emirate nahmen. Außerhalb des Flughafengebäudes in Sharja wartete schwüle tropische Hitze. Ein Bus brachte uns hinein nach Dubai und nach einem kurzen Marsch trug uns die klimatisierte Metro zu unserem komfortablen Hotel, das Dank der Nebensaison trotz allem Luxus wie Swimmingpool, Fitnessraum und integriertem Restaurant noch bezahlbar war.

Da die Tage sehr heiss waren, verbrachten wir viel Zeit am Hotelpool und fuhren gegen Nachmittag in die City, an den Strand und zum Essen in die günstigen Arbeiterviertel.

Dubai hat eine sehr künstliche Wirkung. Gigantische Wolkenkratzer, riesige Shopping Malls, eine hochmoderne Metro und künstliche Inseln wurden praktisch aus dem Nichts erschaffen und durch Öl finanziert. Was zuvor ein einfaches Fischerdorf war ist jetzt Stahl und Beton ausgerichtet auf Konsum und Dekadenz. Faszinierend aber kalt.

3 Kommentare zu “Vier Tage in Dubai

  1. Heli

    das ist ja die virtuelle hoelle auf erden….wo sind die menschen?
    du sagst nichts daruebr, WER die vielen wolkenkratzer bewohnt. sie sehen leer aus. sind es geschaefte od wohnungen fuer die dubaier?
    wo wohnen die armen fremdarbeiter, die als schmutzige unglaeubige die arbeit tun ?
    wenn das oel eines tage mal alle ist, was wird aus diesem nightmare?
    wir haben uebrigens mehr crude and shale oil unter dem kontnient als ganz saudi arabien zusammen.

  2. Heli

    A friend just told me that many of the buildings are unfinished inside, for instance, instead of mirrors the have foil and other fake stuff……it’s all for show ….and many are empty……… and outside the town are acres and acres of unfinished concrete blocks for houses…sans window openings……no vegetation……..

  3. Erika und Hans

    Lieber Arian,
    Danke weder für den wieder spannenden Bericht.
    Du kommst wirklich herum, und wir fahren im Geiste mit. Also jetzt Arabisch lernen! Erstes Wort: Habibi ( Liebling).
    Heute muss ich noch etwas zu Iran nachtragen, denn ich hörte heute morgen zufällig im Radio (hr2 Kultur) über einen Reisebericht nach Persien, geschrieben von einem Johann Adam Olearius (Oelschlaeger) und erschienen 1656, der großes Aufsehen erregt haben soll. Es soll sich dabei um die erste umfassende Beschreibung Persiens handeln.
    Und jetzt noch eine aufgetauchte Erinnerung: Ich hatte früher eine gute iranische Freundin namens Aghdas Sheikh Rhezai aus Teheran, die in Erlangen Chemie studierte.
    Beste Grüße, auch von Hans
    Erka
    Bon Courage!

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